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Radtrikots in Signalfarben und mit Reflexdrucken sind für alle gedacht, die ganzjährig oder in den dunklen Monaten regelmäßig im Straßenverkehr unterwegs sind.

Farbe am Tag, Reflexion in der Nacht

Am Tag und in der Dämmerung entscheidet die Farbe. Neongelb und Neonorange heben sich am zuverlässigsten von Straße, Asphalt und herbstlicher Vegetation ab, während Schwarz und Dunkelblau mit dem Hintergrund verschmelzen. Nachts übernehmen reflektierende Drucke, die erst im Scheinwerferlicht aufleuchten.

Beim Trikot gilt dieselbe Regel wie bei der Jacke: Sichtbar ist, was in Fahrposition nach außen zeigt. Das sind Rücken, Schultern und Ärmel. Ein Reflexdruck an der Brust nützt wenig, weil er in gebeugter Haltung nach unten weist.

Im Winter kommt ein Nebeneffekt dazu. Ein Trikot in Signalfarbe unter einer dunklen Jacke bringt nichts, solange die Jacke geschlossen bleibt. Wer auf Sichtbarkeit setzt, sollte die äußerste Schicht danach auswählen, nicht die darunter.

Auch ein Sommertrikot in Signalfarbe verbessert die Sichtbarkeit spürbar. Wer ohnehin ein neues braucht, kann die Farbe bewusst danach auswählen.