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Radhosen mit Sichtbarkeitsfunktion setzen auf reflektierende Elemente an den Beinen. Das hat einen konkreten Grund: Bewegung wird im Scheinwerferlicht schneller erkannt als eine statische Fläche.

Warum Reflexion an den Beinen besonders wirkt

Ein tretendes Bein erzeugt ein auf- und abgehendes Lichtsignal. Autofahrer erkennen daran nicht nur, dass jemand da ist, sondern auch, dass es sich um einen Radfahrer handelt – und in welche Richtung er sich bewegt. Reflexstreifen am Beinabschluss oder an der Außennaht sind deshalb wirksamer als eine gleich große Fläche am Rumpf.

Hinzu kommt die seitliche Sichtbarkeit. Frontlicht und Rücklicht decken die Achse nach vorn und hinten ab, an Kreuzungen kommt die Gefahr aber von der Seite. Genau diese Lücke schließen reflektierende Elemente an der Kleidung.

Bei langen Hosen sitzt der wirksamste Streifen am Knöchel. Er beschreibt beim Treten den größten Kreis und erzeugt damit die auffälligste Bewegung. Reflexelemente am Oberschenkel bewegen sich weniger und fallen entsprechend später auf.

Reflexion funktioniert nur mit einer Lichtquelle. In der Dämmerung, wenn Autos noch ohne Licht fahren, hilft zusätzlich eine kräftige Signalfarbe.