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Welche Fahrradhandschuhe eignen sich für Rennradausfahrten im Winter?

Für Rennradausfahrten im Winter eignen sich gefütterte Langfingerhandschuhe mit winddichter Membran, die trotz Isolation genug Fingerfeingefühl für präzises Bremsen und Schalten an den meist kleinen Rennrad-Schalthebeln erhalten – im Gegensatz zu dick gepolsterten Skihandschuhen, die für diese Feinmotorik zu unbeweglich wären.

Verlängerte Stulpen am Handgelenk verhindern, dass kalte Zugluft unter die Jackenmanschette gelangt, während rutschfeste Applikationen an den Fingerinnenseiten auch bei winterlicher Nässe für sicheren Halt am Lenker sorgen.

Auf schnellen Abfahrten kühlen die Hände zudem durch den zusätzlichen Fahrtwind deutlich schneller aus als bei gleichmäßiger Fahrt in der Ebene, was bei der Wahl der Handschuhdicke berücksichtigt werden sollte.

Da kalte, unbewegliche Finger im Notfall die Reaktionszeit am Bremshebel verlangsamen können, sollte bei winterlichen Bedingungen die Balance zwischen Wärme und Fingerfeingefühl nie zu stark zugunsten der reinen Isolation ausfallen.

Praxistipp: Für lange Winterfahrten ein zweites Paar Handschuhe in der Trikottasche mitnehmen, falls das erste feucht wird.