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Die Weste ist im Cross-Country das Kleidungsstück für das Auf und Ab. Sie schützt den Rumpf auf der Abfahrt und behindert bergauf nicht.

Warum gerade im XC

Kaum eine Disziplin hat größere Belastungssprünge. Im Anstieg geht der Puls an die Grenze, auf der folgenden Abfahrt wird kaum getreten, und der Fahrtwind trifft einen durchgeschwitzten Oberkörper. Eine Jacke wäre bergauf zu viel, gar nichts anzuziehen bergab zu wenig. Die Weste liegt genau dazwischen.

Für den Geländeeinsatz sind zwei Eigenschaften wichtiger als auf der Straße. Das Material sollte etwas robuster sein, weil Äste und Sträucher am Wegesrand nicht ausweichen. Außerdem sollte der Rücken lang genug geschnitten sein, damit er in tiefer Haltung den unteren Rücken bedeckt.

Im Rennen spielt zusätzlich das Gewicht eine Rolle. Ultraleichte Westen unter hundert Gramm lassen sich während der Fahrt an- und ausziehen, ohne dass Sie anhalten müssen – im Marathon ein spürbarer Vorteil gegenüber einer Jacke.

Modelle, die sich in die eigene Rückentasche einrollen lassen, sind im XC besonders praktisch – Sie ziehen die Weste oft mehrfach pro Runde an und aus.