Von Kopf bis Fuß auf Winter eingestellt - MTB-Ausstattung für die kalte Jahreszeit

Lieben Sie es auch mit dem Rad durch bunt belaubte Wälder zu streifen, klare frische Luft zu atmen, den Geruch von Pilzen, Moos und Kastanien in der Nase? Oder an gleißend hellen Wintertagen mit dem Bike durch schneebedeckte Landschaften zu fahren? Oder nutzen Sie ganz einfach Ihr Fahrrad im Alltag, fahren zur Arbeit, zur Uni oder zum Einkaufen, egal ob die Sonne scheint oder es regnet? Wie auch immer Sie wann und wo mit dem Fahrrad unterwegs sind, für die Wintermonate benötigen Sie eine besondere Ausstattung. 

Diese Bekleidung trotzt Wind und Wetter

Der Körper soll warm und trocken bleiben. Trocken nicht nur von außen durch Nässe, sondern auch von innen durch Schweiß. Ein Überhitzen soll verhindert werden, dafür muss die Bekleidung atmungsaktiv sein. Die perfekte Fahrradbekleidung wirkt ausgleichend auf Ihr Körperklima! Dies sind die Hauptakteure, aus denen die Winter-Oberbekleidung hergestellt wird:

  • Set Winter-Fahrradbekleidung

    Softshell ist der wichtigste Stoff in der Winter-Fahrradbekleidung. Das mehrlagige, elastische Material mit kuscheliger Feinfleece-Innenseite, winddichter Membran und wasserabweisender Oberfläche wird in Fahrradjacken, langen Radhosen und auch Accessoires wie Handschuhen und Überschuhen, vorzugsweise im Fahrtwindbereich verarbeitet. 

  • Winterlycra ist der atmungsaktive Gegenspieler zum Softshell. Winterlycra ist ein elastisches, winddurchlässiges, Feuchtigkeit ableitendes Gewebe mit wärmender Feinfleece-Innenseite. Es wird gerne an den vom Fahrtwind verschonten Zonen eingesetzt, z. B. unter Armen, am Rücken oder den Beinrückseiten. Im Zusammenspiel mit dem Softshell, können überschüssige Körperwärme und Schweiß schnell und effizient abgeleitet werden.

  • Wattierungen mit feinen Polyesterfasern (z. B. Primaloft) bieten eine starke Wärmeleistung, lassen jedoch noch einen Hauch von Fahrtwind durch die Nylon-Oberfläche. Wattierungen werden für maximale Wärme auch als zusätzliches Futter in Handschuhen und Überschuhen eingesetzt. 

Ein ausgetüftelter Mix aus diesen Materialien, bietet die besten Ergebnisse zur Körperklimaregulation. 

Bekleidung für MTB, Tour und Commuter ist entsprechend der Unterbekleidung eher leger geschnitten. Die Passform ist aber trotzdem der Sitzposition auf dem Rad angepasst. Der Rücken ist gerade bei der Winterbekleidung, zum Schutz vor Spritzwasser, länger geschnitten. Auch Jackenärmel, Hosenbeine und Sitzbereich der Hose sind meist vorgeformt und in der Länge angepasst, damit der Körper beim Radfahren maximal abgedeckt und geschützt ist. Da das robustere MTB-Material nicht ganz so elastisch ist, finden sich in der Bike-Winterbekleidung häufig Stretch-Einsätze, die die Bewegungsfreiheit optimieren. 

Winterbekleidung

Folgende Kleidungsstücke sind essentiell für einen Bike-Ausflug im Winter und sollten in Ihrem Kleiderschrank nicht fehlen:

  1. MTB-Winterjacken besitzen oft eine Helm kompatible Kapuze, zumindest aber einen hohen Stehkragen. Das Obermaterial ist robuster, da es auch schon mal einen Sturz aushalten muss oder mit Geäst in Kontakt kommt. Große Rückentaschen bieten viel Platz, Reißverschlüsse schützen vor Verlust des Tascheninhalts. Die Rückentaschen sollten auch beim Tragen eines Rucksacks noch gut zugänglich sein. Im Bereich des Rucksacks wird zum Schutz vor Überhitzung meist ein atmungsaktives Material eingesetzt. Unter den Bike-Winterjacken empfiehlt es sich je nach Wetterlage, Funktions-Unterwäsche und/oder ein Langarmtrikot zu tragen.

  1. Lange Bikehosen sind ungepolsterte, warme und wetterfeste Überziehhosen. Wer lange auf dem Bike unterwegs ist, kann darunter eine gepolsterte Innenhose, eine kurze oder gar lange gepolsterte Radhose anziehen, je nach Temperatur. Die robusten Bikehosen sind überwiegend aus winddichtem und wasserabweisendem Softshell gefertigt mit Einsätzen aus atmungsaktivem Winterlycra und Stretch, für mehr Bewegungsfreiheit. 

  1. Winterhandschuhe aus Softshell oder Neopren schützen Ihre Hände vor kaltem Wind und Nässe. Die Innenhand soll gleichermaßen taktil, stoßdämpfend und griffig sein, damit Sie die volle Kontrolle über den Lenker behalten. Handschuhe mit zusätzlicher Wattierung schützen sogar noch bei Minusgraden.

  1. Wetterfeste und wärmende Überschuhe sind superpraktisch, denn sie lassen sich einfach über die normalen Radschuhe überziehen. Klettverschlüsse zum Einstieg und an der Sohle sorgen für Halt. Wer regelmäßig im Winter auf dem Bike unterwegs ist, sollte aber in warme MTB-Winterschuhe investieren. Diese sind richtig warm, winddicht und wasserdicht und zudem langlebiger als Überschuhe. Die Winterschuhe gibt es sowohl für den MTB-Sport mit starrer Sohle, als auch für Tourer und Commuter mit flexibleren Sohlen für ein komfortables Bike ‘n Walk.

  1. Helmunterzieher, Halstücher und Masken aus warmem Winterpolyester komplettieren die winterliche Radausstattung.

Und übrigens: Wer mit einem Bike Rucksack bei schlechtem Wetter unterwegs ist, sollte darauf achten, dass der Rucksack eine Regenhaube besitzt. Bei namhaften Bike-Rucksackmarken, wie Deuter oder Vaude, sind diese Hüllen inklusiv.

Bringen Sie Licht ins Dunkel

Die lange Dunkelheit und viele düstere Tage sind eine weitere Herausforderung für das Radfahren in den Wintermonaten. Zum Sehen und Gesehen werden gehört eine ordentliche Fahrradbeleuchtung und gut sichtbare, reflektierende Bekleidung.

Beleuchtung

  • Die Beleuchtung am Rad ist ein “Must have”. Leuchtstarke LED-Lampen lassen sich als Front- oder Rücklichter einfach an Lenker oder Sattelstütze fixieren. Die Energieversorgung beruht auf wiederaufladbaren Akkus. Für Offroad Strecken sollten Sie auf eine starke Leuchtkraft mit hohen Luxzahlen achten, denn vielleicht ist es außer Mond und Sternen das einzige Licht, was Ihren Weg beleuchtet. Auf deutschen Straßen sind StVZO zugelassene Lampen vorgeschrieben.

  • Ebenfalls für Off-Road Strecken empfehlen sich on top noch LED-Stirnlampen oder LED-Helmleuchten, mit der man gezielt den Weg ausleuchten kann und auch frontal besser gesehen wird. Eine zusätzliche rote LED-Helmlampe am Hinterkopf macht sie auch auf weite Sicht im Straßenverkehr sichtbarer.

  • Kleine zusätzliche Sicherheitsleuchten erhöhen zudem Ihre Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Sie  lassen sich einfach an Bikerucksäcken und Jacken per Clip befestigen.  

  • Durch Reflexionselemente und helle, bunte oder neonfarbene Kleidung fallen Sie im Straßenverkehr mehr ins Auge. Es darf ruhig rundum ein bisschen leuchten und glitzern, wenn es denn der eigenen Sicherheit dient.


Unser Resümee:

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Sie mit der richtigen Bekleidung Ihre Biketouren in der kalten Jahreszeit genauso fortführen können, wie in der warmen. Passform und Material sind entscheidend, damit Sie weder frieren, noch überhitzen. Zudem sollten Sie Ihr Augenmerk vermehrt auf das Licht legen, damit Sie auf Ihrem Weg jedes mögliche Hindernis erkennen und selbst immer gesehen werden.

 

P.S.: Falls Sie noch weitere Fragen haben, hinterlassen Sie uns gerne einen Kommentar oder mailen Sie uns Ihr Anliegen ganz bequem. Wir beraten Sie gerne!

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