Archiv der Kategorie: Rund um den Radsport

Hier geben wir euch nützliche Tipps rund um den Radsport. Allgemeine Infos, Wissenswertes, Aktuelles und vieles mehr…

Bobshop ist Deutschlands bester Online-Shop

Bobshop ist Deutschlands bester Radsport Online-Shop!

WOW! Mit einem Ergebnis in dieser Deutlichkeit und einem ersten Platz bei allen relevanten Kriterien hätten wir nicht gerechnet und freuen uns riesig! DANKE an alle Bobshop-Kunden für dieses tolle Ergebnis!!!

Doch von Anfang an: der beliebte Nachrichtensender n-tv und das DISQ (Deutsches Institut für Service-Qualität) führten zwischen März und Mai 2016 eine umfangreiche Kundenumfrage durch, bei der die besten Online-Shops in Deutschland ermittelt wurden. Über 35.000 Online-Käufer wurden befragt und mehr als 400 Online-Shops aus 37 unterschiedlichen Sparten getestet. Die folgenden sechs Kriterien waren auf dem Prüfstand: Preis-Leistungs-Verhältnis, Angebot, Kundenservice, Internetauftritt, Versand und Rücksendung sowie Bestell- und Zahlungsbedingungen. In der Kategorie „Fahrräder und Fahrradzubehör“ wurde Bobshop bei allen genannten Kriterien auf den ersten Platz gewählt und ließ somit große Branchenkonkurrenten hinter sich.

Dem tollen Anlass entsprechend fand am 13. September eine Awardshow statt, bei der die drei besten Online-Shops aus jeder Sparte gekürt wurden. Die Preisverleihung fand im noblen Ambiente der Berliner Bertelsmann-Stiftung statt. Die Gäste durften ein wundervolles Dinner genießen, während die beiden Moderatoren Carola Ferstl und Torsten Knippertz charmant durch den Abend führten. Nach der Preisverleihung ließen die Preisträger über den Dächern Berlins  den Abend entspannt auf der After-Dinner-Party ausklingen.

Fotos: Thomas Ecke / DISQ / n-tv

Wir freuen uns riesig über dieses tolle Ergebnis und mehr noch, dass wir als Gewinner direkt von unseren Kunden gewählt wurden. Dieser Preis bestätigt uns in unserer täglichen Arbeit: Kundenservice und -Orientiertheit hat für jeden unserer 50 Mitarbeiter absolute Priorität. Wir leben und lieben Radsport und setzen alles daran, den Erwartungen unserer Kunden auch zukünftig gerecht zu werden. So sehr wir uns über die Auszeichnung freuen, mindestens genauso sehr spornt sie uns an, noch besser zu werden.

Weiterreichende Infos finden Sie bei n-tv oder Bobshop.

Gerne dürfen Sie uns weitere Anregungen und Verbesserungsvorschläge in die Kommentarbox schreiben.

Die Tour 2016 steht vor der Tür!

Die wichtigsten Infos vorab zum Tour-Start

Es ist wieder einmal soweit: die Tour geht in die 103. Runde. Und wie jedes Jahr lässt sie die Herzen aller Radsportfans höher schlagen. Glaubt man den Veranstaltern wird die Tour vor sportlichen und optischen Highlights nur so strotzen. Natürlich freuen auch wir uns bei Bobshop schon unheimlich auf das Radsportereignis des Jahres und möchten Ihnen die wichtigsten Infos zum Beginn der Tour näher bringen.

Der diesjährige Parcours hat es im Vergleich zu den anderen Jahren in sich. Die 198 Teilnehmer und Zuschauer dürfen sich nicht nur auf spektakuläre Rennen freuen, sondern auch auf fantastische Landschaftsbilder. Die insgesamt 22 Teams werden in den nächsten 3 Wochen sagenhafte 3.519 Kilometer in 21 Etappen zurück legen. Darunter befinden sich 9 Flachetappen, ein hügliger Abschnitt, 9 Bergetappen und zwei Einzelfahrten. Dabei sind auch Abstecher nach Spanien, Andorra und in die Schweiz vorgesehen.

Los geht es in der Normandie, genauer gesagt im Départment La Manche, am malerischen Berg Saint-Michel. Dieser Ort zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und hat insgesamt nur 41 Einwohner. Die Route führt kontinuierlich südwärts. Der erste Abschnitt mit überwiegend flachen Etappen ist hervorragend dafür geeignet, Punkte zu sammeln und damit das Grüne Trikot zu gewinnen. Auf der Strecke von Limoges nach Le Lioran treffen die Radfahrer zum ersten Mal auf das Massif Central. Die Strecke in diesem Mittelgebirge ist hervorragend für Fluchtgruppen geeignet, die sich auf diesem Abschnitt einen Vorsprung erfahren können und sorgt so für eine ordentliche Portion Spannung. Und genau das wollten die Veranstalter auch erreichen. Spannung bis zum letzten Moment.

Danach geht es immer weiter in Richtung Süden. Die Strecke von L´Isle-Jourdain bis nach Lac de Payolle ist mit Vorsicht zu genießen. Es wartet eine steile Abfahrt auf die Radprofis und genau diese Abfahrt wird mit aller Wahrscheinlichkeit die Spreu vom Weizen trennen. Letztes Jahr entschied David Froome (Team Sky) das Rennen sehr schnell für sich. Dieses Jahr soll es den Teilnehmern nicht mehr so leicht gemacht werden und deswegen wurde diese Abfahrt in die Strecke aufgenommen.

Auf der nächsten Etappe (Pau > Bagnéres-de-Luchon) wird noch einmal deutlich, dass die Veranstalter den Spannungsbogen besonders lang gespannt halten möchten. Die sehr anspruchsvolle Bergetappe in den französischen Pyrenäen wird teilweise auf nicht genutzten Straßenabschnitten stattfinden.

Die darauffolgende mittlerweile 9.Etappe ist wohl die schwerste der gesamten Rundfahrt. Angefangen im französischen Vielha Val D´aran über das spanische Port del Cantò bis zum Ziel Andorre Arcalis in Andorra, wird den Profis alles abverlangen. In diesem Abschnitt geht es auf unglaubliche 4.960 m hoch.

Nach dem Abstecher in die Pyrenäen wird den Radfahrern ein Tag Pause gegönnt. Danach geht es aber wieder in die Vollen. Besonders anstrengend wird die 12. Etappe (von Montpellier nach Mont Ventoux). Hier wartet ein Anstieg von insgesamt 1.376 m auf die Teilnehmer. Besonders tückisch ist der kaum sichtbare Anstieg. Dies erfordert die absolute mentale Konzentration. Die Etappen 19 und  20 sind noch einmal äußerst kräftezehrend und die Radprofis müssen alles aus sich rausholen.

Der Abschluss findet traditionsgemäß in Paris statt. Angefangen vor der Kulisse des prachtvollen Schlosses von Chantilly endet die Tour auf der Champs-Élysées mit dem Arc de Triomphe im Hintergrund. Bevor der Sieger gekürt wird, darf die symbolische Parade über die Prachtstraße der französischen Hauptstadt nicht fehlen. Eine Szenerie, welche einfach zum Wettbewerb gehört.

Das ganze Bobshop-Team fiebert fleißig mit und wir sind sehr gespannt darauf, wer sich dieses Jahr das Gelbe Trikot unter den Nagel reißen wird.

P.S.: Wie Sie vielleicht gemerkt haben, sind wir noch nicht auf die Teams eingegangen. Diesen widmen wir einen separaten Beitrag. Also schauen Sie bald wieder auf unserem Bobshop-Blog vorbei.

Natürlich können Sie schon jetzt alle offiziellen Wertungstrikots der Tour 2016 bei uns bestellen.

Der Giro d`Italia 2016 – Ein Resümee

Nibali gewinnt den Giro 2016 nach einem fulminanten Endspurt

Der Giro d´Italia 2016 ging gestern mit einem äußerst spannenden Finale zu Ende. Strahlender Sieger wurde der 31jährige Italiener Vincenzo Nibali (Astana), der sich quasi auf den letzten Metern das „Maglia Rosa“ eroberte und sich somit den Gesamtsieg sicherte.

Der Giro I´talia ist nach der Tour de France das wichtigste Rennen in der Radsportwelt.  22 Teams mit insgesamt  198 Fahrern gingen dieses Jahr wieder  an den Start. Die Teilnehmer legten phänomenale 3.383 km zurück. Bereits zum dritten Mal befand sich der Tourauftakt in den Niederlanden, genauer in Apeldoorn;  nach drei Tagen in den Niederlanden wurden die Fahrer  nach Italien gebracht. Dort ging es dann vom südlichen Kalabrien immer in Richtung Norden, bis nach Turin.

In der ersten Phase des Giro ragten der Holländer Tom Dumoulin (Giant-Alpecin) und der Deutsche Marcel  Kittel (Giant-Alpecin) mit sehr guten Leistungen heraus. Allgemein kann man sagen, dass die deutschen Fahrer sich in guter Form zeigten  und sieben Etappensiege einfahren konnten.

Nach halber Strecke der Rundfahrt  führten der Italiener Gianluca Brambilla (Etixx Quick Step) und der Luxemburger Bob Jungles (Etixx-Quick Step) das Feld an. Jungles gewann sogar das Weiße Trikot als bester Nachwuchsfahrer und konnte Platz 6 der Gesamtwertung für sich verbuchen.

Gegen Ende des Rennens wurde es dann nochmal richtig spannend. Zunächst führte der Niederländer Steven Kruijswijk (Team Lotto NL-Jumbo)  die Gesamtwertung vier Tage an. Sein bis dato größter Erfolg und Traum vom rosafarbenen Trikot war in greifbarer Nähe, bis es zu einem schweren Zwischenfall bei der 19. Etappe kam.  Während der Abfahrt auf der Bergetappe stürzte Kruijswijk und verlor ganze 4:54 Minuten auf den Tagessieger und späteren Gesamtsieger Nibali.

Doch bevor Nibali sich als Sieger feiern lassen konnte, sah es  ganz danach aus, dass der Kolumbianer Esteban Chaves (Orica GreenEdge) den diesjährigen Giro für sich entscheiden würde. Chaves führte bis zur 19. Etappe und wähnte sich schon als Sieger, als Nibali ihm durch einen dramatischen Sprint in der vorletzten Etappe das Siegetrikot streitig machte.

Aber auch bei Nibali gab es Durchhänger, da die Erwartungen an ihn sehr hoch waren und somit der Druck zu gewinnen immer größer. Während der 16. Etappe kam es sogar soweit, dass er 4:43 Minuten hinter der Spitze lag. Somit schien der Sieg in unerreichbarer Ferne zu rücken. Durch seinen Kampfgeist und einer Prise Glück feierte  Nibali nach über 80 Rennstunden in Turin seinen zweiten Gesamtsieg des Giro d`Italia. Chaves war natürlich enttäuscht, gab sich aber als fairer Verlierer.

Das Resümee des Veranstalters fiel  generell sehr positiv und zufriedenstellend aus, was auf eine gute Planung und erneut auf ein auf Quäntchen Glück zurück zu führen ist. Mit diesen Impressionen freuen wir uns schon auf den Giro 2017.

Die ideale Saisonvorbereitung…

 

… startet im Winter!

Wie schon der 5-fache Tour de France Champion Bernard Hinault sagte: „Im Winter gewinnt man, nicht im Sommer“. Und er hat recht damit, denn wer im Winter nichts oder zu wenig für seine Ausdauer tut, wird das im Sommer bitter bereuen!

Im Winter werden also die Weichen für die nächste Radsportsaison gestellt. Egal, ob Hobbyradler, Profi oder dazwischen: Grundlagenausdauer sollte in diesen Wochen das erklärte Ziel sein! Doch was genau ist das?

Unser Körper benötigt Fette und Kohlenhydrate, um leistungsfähig zu sein. Bei Belastung greift er auf beides zurück. Während wir Fette in ausreichender Menge haben, ist unser Kohlenhydratspeicher aber zuweilen schnell aufgebraucht.

Gezieltes Training sorgt dafür, dass der Körper auch unter hoher Belastung Fette verbrennt und dabei den Kohlehydratspeicher schont. Darunter versteht man das sogenannte „Grundlagentraining“. Man könnte es auch „Fettverbrennungstraining“ nennen.

 

Ein effektives Grundlagentraining findet im aeroben Bereich statt, damit die Muskeln möglichst viel Sauerstoff aufnehmen und gleichzeitig Fett verbrennen. Dies erreichst du am besten durch möglichst lange Ausfahrten in niedrigen Intensitätsbereichen. 90 Minuten sind hier Minimum!

Ganz gleich, über wie viel Motivation du verfügst, im Winter ist es einfach manchmal schwierig, eine solch lange Feierabendrunde im Freien zu drehen. Wer nicht 2 Stunden im Dunkeln auf dem Rad sitzen will, muss Alternativen suchen.

Hier bietet sich ein Hometrainer an. Die modernen Geräte bringen einem sogar auf dem Bildschirm die Lieblingsstrecke ins Wohnzimmer. Trotzdem wird hier meistens zu intensiv trainiert, weil es kaum jemandem möglich ist, 90 Minuten im niedrigen Frequenzbereich im Wohnzimmer in die Pedale zu treten.

Aus diesem Grund raten wir für das Rollentraining zu Hause zu kürzeren, intensiven Einheiten, die mit Intervallen gespickt werden können. Dies hat zwar keinen oder nur wenig Grundlageneffekt, aber zwischendurch sollte man auch an seine Grenzen gehen. Und der dabei entstehende Muskelaufbau ist natürlich auch nicht verkehrt…

 

Es gibt eine Vielzahl an Alternativen für Ausfahrten im Dunkeln. Es ist durchaus ratsam, auch mal auf andere Sportarten umzusteigen. Diese haben – wenn richtig gewählt – nicht nur den gleichen Ausdauereffekt sondern können sogar noch Kraftdefizite ausmerzen und Muskelgruppen trainieren, die beim Radfahren mitunter zu kurz kommen!

Wichtig ist, dass du bei jedem Training (egal in welcher Sportart) mindestens 45 Minuten durchhältst. Denn erst ab diesem Zeitpunkt kommt der Fettstoffwechsel richtig in Schwung – unerlässlich für die aerobe Ausdauerleistung.

Wenn du das Glück hast, in einem schneereichen Gebiet zu wohnen, solltest du über Skilanglauf nachdenken und zwar in der „Skating-Technik“. Das ideale Training für einen starken Rumpf!

Was unabhängig von Wohnort und klimatischen Bedingungen geht (wenn nicht gerade ein Hagelsturm tobt…): Laufen! Hierbei sollten aber alle Lauf-Anfänger beachten, LANGSAM zu starten! Bitte nicht in Übereifer losrennen! Viele Beginner machen den Fehler, zu schnell zu viel zu wollen. Beginne langsam, so dass du mindestens 45 Minuten durchhalten kannst. Wer Probleme mit dem Knie bzw. Gelenken im Allgemeinen hat, sollte jedoch über die folgende Sportart nachdenken:

Schwimmen – ein gelenkschonendes Ganzkörpertraining für zwischendurch! Vor allem Kraulen beansprucht nahezu alle Muskelgruppen im Körper bei gleichzeitig positivem Effekt auf das Herz-Kreislauf-System.

 

Egal, wie dein Wintertraining aussieht: wir wünschen dir eine gesunde, fitte kalte Jahreszeit und freuen uns mit dir auf die nächste Saison!