Archiv der Kategorie: Profiteams

Team Sunweb – Neues Profiteam mit großen Ambitionen

Vor einer neuen Profi-Radsportsaison präsentieren sich immer wieder neue Teams der Öffentlichkeit. So auch das Team Sunweb. Mit brandneuem Namen, Fahrern und Teamoutfit soll richtig durchgestartet werden. Zwar ist bei Team Sunweb alles neu, aber die Wurzeln der Radsportmannschaft reichen doch ein bisschen weiter zurück, nämlich ins Jahr 2005. Damals trat das Team unter dem Namen Shimano-Memory Corp erstmals in Erscheinung. Danach folgte die Umbenennung in Skill-Shimano und später dann in Giant-Alpecin. Diese Saison erfolgte eine erneute Namensänderung. Der Reiseveranstalter Sunweb übernahm die Rolle der Shampoo-Marke Alpecin und ist nun neuer Sponsor des Radsportteams. Die altbewährten Geldgeber wie Giant und Shimano sind geblieben.

Spitzenfahrer des deutschen Teams und vielversprechender Hoffnungsträger ist der Niederländer Tom Dumoulin. Durch seine tollen Ergebnissen bei der Vuelta a España 2015, der Giro d´Italia 2016 und der Tour de France 2016, machte er positiv auf sich aufmerksam. Dadurch liegt der Mannschaftsfokus ganz klar auf ihm, denn nur wenige Profis schlagen ihn im Zeitfahren. Zudem verbessert sich seine Performance auf Bergetappen kontinuierlich. Die Verantwortlichen möchten auf seinem Erfolg aufbauen und weitere große Erfolge mit dem Niederländer feiern. Weitere wichtige Fahrer sind Warren Barguil, Simon Geschke und Nikias Arndt.

Der Wechsel von John Degenkolb zu Trek-Segafredo war ein mehr oder minder schwerer Rückschlag, denn das Team verdankt dem Deutschen seine zwei größten Erfolge. Einmal bei dem Radrennen Paris-Roubaix und ein zweites Mal bei der Rundfahrt Milan-San Remo. Bereits eine Saison zuvor suchte sich auch schon Marcel Kittel einen neuen Arbeitgeber (Quick-Step Floors). In dieser Saison setzt das Team Sunweb nun verstärkt auf den Nachwuchs. Die Verantwortlichen möchten Talente an die Spitze des Pelotons bringen. Eigens für diesen Zweck wurde sogar das sogenannte Development Team gegründet. In dieser besonderen „Equipe“ werden 12 Nachwuchsfahrer unter professionellen Rahmenbedingungen an den Profiradsport herangeführt. Darunter befinden sich auch fünf deutsche Talente. Vielleicht die nächste Generation deutscher Stars…?

Dion Kerckhoffs/Cor Vos © 2017

Anfang Januar präsentierte Team Sunweb sein neues Team und begeisterte damit auf ganzer Linie. Das Design erinnert stark an das Shimano Trikot von 2014: Weißer Untergrund mit zwei markanten schwarzen Streifen auf Vorder- und Rückseite. Eingefleischte Fans erinnern sich bestimmt noch daran. Die Ähnlichkeit zum 2014er Modell ist durchaus gewollt und nicht etwa ein Mangel an neuen, kreativen Ideen. Dieses Design soll an frühere Glanzzeiten erinnern und vor allen Dingen ihr schon immer währendes Motto „Keep Challenging“ verstärkt zum Ausdruck bringen.

Momentan befindet sich Team Sunweb noch in einer Findungsphase, da durch den Wegfall Degenkolbs und Kittels nicht mehr alles auf die Klassiker und Sprints ausgerichtet ist. Aber mit den aktuellen Fahrern und der grandiosen Nachwuchsarbeit ist das Team definitiv auf Erfolgskurs. Ein absolut sympathisches Team, welches durch Nachhaltigkeit an die Weltspitze radeln will.

Wir bei Bobshop sind bereits große Fans des Teams. Wie findet ihr das Team und ihr neues Teamkit? Seid ihr dem Team treu geblieben, trotz des Wegfalls der beiden Aushängeschilder Degenkolb und Kittel? Schreibt es uns in die Kommentare!

Euer Bobshop-Team

Die neuen Teamkits der Radsportprofis sind da!

Die Profi-Radsportsaison ist voll im Gange und viele Rennen wurden bereits bestritten. Es dauert auch nicht mehr allzu lange, da startet der Giro d`Italia und die Tour de France. So langsam wird es Zeit, sich mit dem passenden Teamkit der jeweiligen Lieblingsmannschaft auszustatten. Da die Auswahl sehr groß ist, stellen wir euch in diesem Beitrag unsere aktuellen Favoriten vor.

Bahrain-Merida

Fangen wir mit dem brandneuen Team Bahrain-Merida an. Diese Mannschaft besitzt wohl das außergewöhnlichste Design. Die Fahrer präsentieren  sich im Rot der bahrainischen der Flagge. Ein wichtiges Element ist das große goldfarbene Emblem auf der Vorderseite des Trikots. Da Gold eines der wichtigsten Güter des Königreiches ist, ist das Symbol eine weitere Hommage an das Land und ihre Bewohner. Die in einem dunkelblau gehaltenen Ärmel, stehen für das Meer von dem das kleine Königreich umgeben ist. Eine dünne grüne Linie die sich über das Outfit erstreckt ist dem Sponsor Merida gewidmet. Ein wirklich durchdachtes Konzept des Herstellers Sportful. Abgerundet wird das Teamoutfit mit passenden Racehelm und und der Fahrradbrille von Rudy Project. Mal sehen wie sich Vincenzo Nibali und Teamkollegen weiterhin in diesem Kit schlagen.

Bora-hansgrohe

Mit neuem Sponsor an Board, zeigt sich das deutsche Team natürlich auch im neuen Look. Die Schlüsselkomponente schwarz, ist geblieben, aber durch die blauen Akzente kommt Frische ins alte Konzept. Die blauen und weißen Punkte auf der unteren Hälfte des Radtrikots nehmen das Design des Bora Firmenlogos auf. Hansgrohe, Hersteller für Bad-Armaturen und Mitsponsor des Kaders, wurde auf einem weißen Streifen, der quer über die Brust läuft, verewigt. Das Outfit ist eines der beliebtesten in unserem Shop, was nicht nur am tollen Design liegt, sondern auch am Weltmeister und absoluten Sympathieträger Peter Sagan

Trek-Segafredo

Das Motto von Trek-Segafredo lautet: „Look like pro. Ride like a pro. Das diesjährige Modell erinnert stark an das Design des letzten Jahres. Die typischen Nadelstreifen lassen die Teambekleidung sehr klassisch, fast schon elegant wirken. Dennoch gibt es einen großen Unterschied: Diese Saison hat das Team für ihre Verhältnisse so richtig in den Farbtopf gegriffen. Das pulsierende Rot gibt dem Outfit das gewisse Etwas. Auch ihr Starfahrer Alberto Contador ist begeistert und fühlt sich bestens aufgehoben um Siege einzufahren.

Team Dimension Data

Die Elemente des Dimension Data Kits aus 2016, wurden für diese Saison wieder ganz neu aufgelegt. Die diesjährige Teambekleidung wirkt zwar erneut sehr clean, aber überhaupt nicht langweilig. Ein markanter grüner Streifen trennt den schwarzen, oberen Teil des Trikots von der unteren Hälfte, die im schlichten Weiß gehalten ist. Die Besonderheit bei diesem subtilen Teamdesign, sind die Hände, die auf dem Trikot aufgedruckt sind. Genau genommen, sind es 28. Die Zahl repräsentiert die Anzahl der Fahrer im Team repräsentieren und sie stehen gleichzeitig für all die Kinder, denen durch das Wohltätigkeitsprojekt Qhubeka, geholfen wird. Die Mannschaft ist seit einiger Zeit Partner dieses Projekts. Dafür gibt es ein großes Lob von unserer Seite. Mehr Infos zu Qhubeka bekommt ihr hier.

Lotto Soudal

Bei den Belgiern gibt es dieses Jahr kaum eine Veränderung. Sie sind ihrem altbewährten Design treu geblieben und haben nur Kleinigkeiten verändert, wie z. B. die Position der Streifen in den belgischen Nationalfarben: Zuvor befanden sich diese auf dem Ärmel, nun ziehen sie sich über die Brust. Ebenso neu sind die weißen Kontrastnähte und die neue Gestaltung der Rückseite.  Auf jeden Fall ein Trikot mit Wiedererkennungswert, indem unser André Greipel eine Topfigur macht.

Quick-Step Floors

Vorbei sind die Zeiten des Etixx-Branding, denn der Laminatboden-Riese übernahm in dieser Radsportsaison die Rolle des Hauptsponsors. Es folgt eine komplette Veränderung des Teamdesigns. Das neue Modell erinnert ein wenig an frühere Versionen. Vermarc zeigt sehr schön wie man Retro und Moderne miteinander verbindet. Das knallige Blau, sorgt für den nötigen Pep So stechen  die Fahrer sehr gut aus dem im Peleton heraus. Ganz besonders viel Glück wünschen wir natürlich unserem Sprinter Marcel Kittel, dem das Jersey von Quick-Step Floors weiterhin viel Glück bringen soll.

Team Sky

Die wohl größten Veränderungen in Bezug auf das Design der Mannschaftsbekleidung, gab es bei Team Sky. Der Kader rundum den Superstar Chris Froome, wechselte zum italienischen Fahrradbekleidungshersteller Castelli und zeigt sich nun im komplett neuen Gewand. Das Einzige was noch an das alte Kit erinnert sind die Farben, der Rest wurde generalüberholt. Besonders auffallend sind die Linien auf der Vorderseite des Radtrikots. Sie stehen für die Rennsiege des Teams. Über das Design scheiden sich zwar die Geister, aber wir sind der Meinung, dass Castelli mit dem Sky-Kit ein schönes und innovatives Teamoutfit kreiert hat. Wir sind gespannt, ob Froome seinen Erfolg bei der Tour de France wiederholen kann.

Das sind unsere Favoriten der aktuellen Radsportsaison und nachdem wir euch unsere Highlights vorgestellt haben, seid ihr am Zug: Schreibt uns welches Profiteam eurer Meinung nach das Schönste ist. Schreibt es uns in die Kommentare, wir sind welches Outfit euer Favorit ist. Und Falls euer Lieblingsteam nicht dabei war, dann schaut doch einfach nochmal hier vorbei. Bei uns findet ihr die größte Auswahl an Profiteambekleidung, da ist bestimmt für jeden Fan etwas dabei.

Euer Bobshop-Team

Auf zum Endspurt bei der Tour de France!

Spannung pur ist weiterhin garantiert, denn es sind nur noch fünf Etappen zu absolvieren, bis am Sonntag der Sieger der Tour de France 2015 traditionell auf den Champs-Élysées in Paris gekrönt wird.

Nach bisher 16 gefahrenen Etappen liegt Froome (Sky) mit einem Vorsprung von +3:10 Minuten im Gesamtklassement weiter vorn. Platz zwei belegt Quintana (Movistar) mit 22 Sekunden Vorsprung vor Van Garderen (BMC).

Nachdem das Grüne Trikot zwischen Sagan (Tinkoff-Saxo) und Greipel (Lotto-Soudal) mehr als einmal den Träger gewechselt hat, führt derzeit Sagan die Punktewertung mit 405 Punkten vor Greipel mit 316 Punkten an. Von seinem Team, Lotto Soudal, ließ sich Greipel nach seinem 3. Etappensieg am Sonntag dennoch als „bester Sprinter der Tour“ feiern.

Die Bergwertung führt Froome mit 61 Punkten an und das Weiße Trikot der Nachwuchswertung trägt derzeit Quintana .

Das stärkste Team im Mannschaftsklassement ist Movistar mit fast 21 Minuten Vorsprung auf das Überraschungsteam der Tour de France 2015, MTN-Qhubeka. Tinkoff-Saxo belegt Rang drei, gefolgt von Sky (Rang vier) und Astana (Rang fünf).

Das südafrikanische MTN-Qhubeka Team war als Zweitdivisionär mit einer Wildcard bei der Tour de France angetreten und konnte bei der gestrigen Etappe sogar Top-Teams wie Tinkoff-Saxo und Sky im Mannschaftsklassement überholen. Die Krönung der ersten beiden Tour-Wochen war der Coup von Cummings, der am Samstag in Mende seinem Team den ersten Etappensieg bei einer Tour de France bescherte.

 

Jetzt geht’s in die Alpen

Nach dem heutigen Ruhetag in Gap geht es morgen ab 12:45 Uhr mit der 17. Etappe weiter, die über 161 km von Digne-les-Bains nach Pra-Loup in die Alpen führt:

Gestartet wird in Digne-les-Bains und von dort geht es über den Col des Leques (6 km, 5,3 %, 3. Kat.) nach Castellane am Verdon-Stausee Lac de Castillon, wo die Fahrtrichtung nach Norden geändert wird. Es folgt der Col de Toutes Aures (6,1 km, 3,1 %, 3. Kat.) und der Col de la Colle Saint-Michel (11 km, 5,2 %, 2. Kat.) auf dem Weg zum höchsten Pass der Tour 2015, dem Col d’Allos. Dieser Gipfel ist 2.250 Meter hoch und wird am Ende eines 14 Kilometer langen und im Schnitt 5,5 Prozent steilen Anstiegs der 1. Kategorie erreicht. Besonders wichtig wird die Abfahrt vom Allos auf der Nordseite hinunter in Richtung Barcelonnette. Sie ist technisch sehr anspruchsvoll für etliche Fahrer die gefährlichste Abfahrt in ganz Frankreich.

Kurz vor Barcelonnette biegt das Peloton in den 6,2 Kilometer langen und im Schnitt 6,5 Prozent steilen Schlussanstieg nach Pra Loup (2. Kat.) ab, der sehr gleichmäßig ist und seinen steilsten Kilometer mit 8 % ganz am Schluss kurz vor der Zielankunft hat.

 

Die Highlights der ersten Tour-Woche

Froome liegt als mit Abstand Bester der „Großen Vier“ 1:03 Minuten vor Giro-Sieger Alberto Contador (Tinkoff-Saxo), 1:59 Minuten vor dem Kolumbianer Nairo Quintana (Movistar) und sogar 2:22 Minuten vor Titelverteidiger Vincenzo Nibali (Astana).

Somit hat der Gesamtführende Chris Froome 12 Sekunden Vorsprung auf Van Garderen, gefolgt von Van Avermaet und Sagan. Auf Platz fünf reiht sich Contador ein.

Das Grüne Trikot hat am Samstag auf der 8. Etappe seinen Träger gewechselt, als Peter Sagan mit seinem 4. Platz Andre Greipel an Punkten überholte.

Die Bergwertung führt derzeit Teklehaimanot (MTN-Qhubeka) an.

Beim gestrigen Mannschaftszeitfahren hatte BMC mit nur einer Sekunde Vorsprung auf Sky und vier Sekunden Vorsprung auf Movistar die Nase vorn.

Die deutsche Bilanz bisher: Andre Greipel kann zwei Etappensiege verbuchen, John Degenkolb muss nach mehreren 2. Plätzen noch auf seinen ersten Etappensieg bei der Tour 2015 hoffen und Tony Martin, der nach seinem Sieg auf der 4. Etappe seinen Traum in Gelb zu fahren, wahr machte, musste nach einem schweren Sturz auf der 6. Etappe die Tour vorzeitig beenden. Die übrigen deutschen Fahrer haben bei der Tour bislang eine Nebenrolle gespielt, das könnte sich aber ab morgen in den Pyrenäen ändern.

Neben Martin gab es bei der diesjährigen Tour bereits zahllose Ausfälle. Erst heute kündigte Ivan Basso (Tinkoff-Saxo) seine Aufgabe nach einer Krebsdiagnose an. Nacer Bouhanni (Cofidis), Michal Albasini (Orica Greenedge), Fabian Cancellara (Trek Factory Racing), Tom Dumoulin (Team Giant-Alpecin), Simon Gerrans (Orica Greendedge) und viele weitere Profifahrer verletzten sich bei Stürzen und mussten die Tour de France vorzeitig verlassen. Der Italiener Luca Paolini ist bei der Tour de France durch die Dopingkontrolle gefallen. Bei ihm wurden Rückstände von Kokain gefunden. Er ist damit der erste Dopingsünder bei der Tour seit 2012.

Nach dem heutigen Ruhetag in Pau geht es morgen ab 12:25 Uhr mit der 10. Etappe weiter, die über 67 km von Tarbes nach La Pierre-Saint-Martin führt.

Das erste Tour-Wochenende im Überblick

Die ersten beiden Etappen der Tour liegen hinter uns. Wir möchten euch hier die wichtigsten Geschehnisse noch einmal kurz zusammenfassen.

Der 25-jährige Rohan Dennis (BMC) hat mit einer Rekordfahrt das Auftaktzeitfahren der 1. Etappe mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 55,45 km/h gewonnen – als einziger der 198 Starter blieb er damit unter 15 Minuten . Seine Zeit war fünf Sekunden schneller als die von Tony Martin (Etixx-Quick-Step), der sich Platz zwei sicherte, gefolgt vom Schweizer Fabian Cancellara (Trek), der sechs Sekunden Rückstand auf den Etappensieger aufwies.

Auch auf der 2. Etappe verpasste Martin das Gelbe Trikot knapp. Cancellara sicherte sich durch den 3. Platz der Tageswertung eine Zeitgutschrift und führt somit das Gesamtklassement vor Martin und Dumoulin an.

Allen Grund zum Feiern gab es für Andrè Greipel (Lotto-Soudal), der sich mit seinem gestrigen Etappensieg den siebten Etappensieg seiner Karriere bei einer Tour de France sicherte. Mit seinem Sieg hat Greipel in der Anzahl der Etappensiege mit Jan Ullrich gleichgezogen. Peter Sagan (Tinkoff-Saxo) holte sich Platz zwei vor Cancellara.

 

Heute ab 13:10 Uhr startet die 3. Etappe, die über 157 km von Antwerpen nach Huy führt und bei der drei Bergwertungen der 4. Kategorie auf dem Plan stehen.

 

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Tour de France 2015 – Highlights und Favoriten

Am Samstag, den 4. Juli 2015, startet die 102. Tour de France in Utrecht und führt in diesem Jahr auf 21 Etappen und über eine Gesamtlänge von 3344 Kilometern nach Paris, wo der Sieger dieses Radsporthighlight 2015 am 26. Juli 2015 gekürt wird.

Spannung pur ist auf jeden Fall garantiert, denn es gab nur selten so viele Favoriten, die die Tour de France gewinnen können und gewinnen wollen, wie in diesem Jahr. Erfahren Sie hier im Bobshop Blog mehr zur Strecke, den Favoriten und den teilnehmenden Profiteams.

TV-Ausstrahlung und Strecke der Tour de France 2015

In kompletter Länge ausgestrahlt wird dieses Radsport-Highlight – genau wie im letzten Jahr – auf Eurosport. Die ARD steigt in diesem Jahr wieder in die Berichterstattung von der Tour de France ein und hat eine tägliche Live-Berichterstattung im TV und ein Stream auf Ihrer Internetseite geplant.

Die Frankreichrundfahrt beginnt am 4. Juli in Utrecht in den Niederlanden mit einem 14 Kilometer langen Einzelzeitfahren und endet nach 3344 Kilometern am 26. Juli auf der Champs-Elysées in Paris.

Die offizielle Rennstrecke beinhaltet acht Bergetappen, insgesamt nur 42 Zeitfahrkilometer, wovon 28 im Team gemeistert werden müssen. Hinzu kommt erneut eine Etappe über Kopfsteinpflaster.

Die Tour de France 2015 wird wieder gegen den Uhrzeigersinn ausgetragen und steuert zuerst die Pyrenäen an, bevor es in der letzten Woche in die Alpen geht.

Die Bergetappen führen nach La Pierre Saint Martin, Cauterets Vallé de Saint Savin und dem Plateau de Beille (Pyrenäen) sowie nach Pra Loup, Saint Jean de Maurienne, La Toussuiere Les Sibelles und am vorletzten Tag zur L’Alpe d’Huez, wo die letzte von fünf Bergankünften wartet. Die beiden letzten Kletterprüfungen sind 138 Kilometer und 110 Kilometer lang.

Nach Angaben der Organisatoren kommen zu den acht Bergetappen, den zwei Zeitfahren, neun Flachetappen, auf denen die Sprinter ihre Chancen haben und drei hügelige Abschnitte hinzu. Ruhetage werden am 13. Juli in Pau und am 21. Juli in Gap eingelegt.

 

Hier der Etappenplan im Detail:

1. Etappe 4. Juli Utrecht (NED) – Utrecht (EZF) 14 km
2. Etappe 5. Juli Utrecht (NED) – Zeeland (NED) 166 km
3. Etappe 6. Juli Antwerpen (BEL) – Huy (BEL) 154 km
4. Etappe 7. Juli Seraing (BEL) – Cambrai 223,5 km
5. Etappe 8. Juli Arras – Amiens Métropole 189,5 km
6. Etappe 9. Juli Abbeville – Le Havre 191,5 km
7. Etappe 10. Juli Livarot – Fougères 190,5 km
8. Etappe 11. Juli Rennes – Mûr de Bretagne 181,5 km
9. Etappe 12. Juli Vannes – Plumelec (MZF) 28 km
    – Ruhetag Pau –  
10. Etappe 14. Juli Tarbes – La Pierre-Saint-Martin 167 km
11. Etappe 15. Juli Pau – Cauterets – Vallée de Saint-Savin 188 km
12. Etappe 16. Juli Lannemezan – Plateau de Beille 195 km
13. Etappe 17. Juli Muret – Rodez 298,5 km
14. Etappe 18. Juli Rodez – Mende 178,5 km
15. Etappe 19. Juli Mende – Valence 183 km
16. Etappe 20. Juli Bourg-de-Péage – Gap 201 km
    – Ruhetag Gap –  
17. Etappe 22. Juli Digne-les-Bains – Pra-Loup 161 km
18. Etappe 23. Juli Gap – Saint-Jean-de-Maurienne 185 km
19. Etappe 24. Juli Saint-Jean-de-Maurienne – La Toussuire  138 km
20. Etappe 25. Juli Modane Valfréjus – Alpe-d’Huez 110 km
21. Etappe 26. Juli Sèvres  – Paris / Champs-Élysées 109,5 km

 

 Die teilnehmenden Teams und die Favoriten

Zeitfahr-Spezialist Tony Martin hat Chancen auf einige Tage im Gelben Trikot, John Degenkolb und André Greipel hoffen auf weitere Etappensiege: Zumindest in der ersten Woche könnten die deutschen Fahrer die Frankreich-Rundfahrt ein weiteres Mal in eine „Tour d’Allemagne“ verwandeln. Den Startschuss will der entthronte Weltmeister Martin beim Auftaktzeitfahren in Utrecht geben.

Die Favoriten auf den Gesamtsieg müssen sich auf zahlreiche Kletterpartien im Hochgebirge einstellen und können sich auf ein dramatisches Finale auf der vorletzten Etappe in Alpe d’Huez einstellen.

Viele Experten gehen davon aus, dass der Kampf um das gelbe Wertungstrikot zwischen vier Top-Favoriten entschieden wird. Zu diesem Quartett zählen der Titelverteidiger Nibali (Astana), der Tour de France Sieger 2013 Froome (Team Sky), der Giro d’Italia Gewinner 2015 Contador (Tinkoff-Saxo) und Nairo Quintana (Movistar). Besonders Contador hat das große Ziel, nach seinem Triumph beim Giro d’Italia 2015, als erster Fahrer seit Marco Pantani das Double zu holen.

Aber man darf gespannt sein, denn auch Fahrer, wie Rodriguez (Katusha), die Franzosen Peraud und Pinot oder auch die Amerikaner van Garderen und Talansky haben Top-Platzierungen bei den großen Radrundfahrten vorzuweisen.

 

Alle teilnehmenden Teams im Überblick:  

 

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